Grundschule in Niedersachsen ist ein Desaster!, weil …

  • Schule in der Zusammensetzung der Schülerschaft ist immer ein Abbild der Gesellschaft; und dieses hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten massiv verändert, aber Schule entwickelt sich nicht mit
  • Veränderungen sind: beide Eltern gehen arbeiten – Kinder werden krank in die Schule geschickt, am Nachmittag werden sie möglichst lange in der Schule „geparkt“, zu Hause werden sie vor einem digitalen Medium „geparkt“

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Fachgruppe Grundschulen fordert beim Kultusminister Dreiklang: Deputatsabsenkung, zielgerichtete Entlastung und personelle Unterstützung

Die Minister-Äußerungen zur Arbeitszeit von Grundschullehrkräften hatten für Wirbel gesorgt. Beim Philologentag konnte er schon die Empfehlung seiner Arbeitszeitkommission bezüglich der Deputatssenkung um eine Unterrichtsstunde nicht nachvollziehen. Das hätte ja noch als eine Anbiederung an die dortige Klientel verstanden werden können. Kurz darauf legte Minister Grant Hendrik Tonne im Landtag nach, konnte die Empfehlung immer noch nicht nachvollziehen und sprach sogar von flächendeckenden Arbeitszeitunterschreitungen mit Verweis auf die Göttinger GEW-Arbeitszeitstudie.

Download: Artikel aus E&W April 2019 (PDF)

100 Jahre Grundschule – Ein Grund zu feiern?

Gleich vorweg: Die Einrichtung einer allgemeinen Grundschule durch die Weimarer Reichsverfassung vom 11. August 19191 (WRV) vor 100 Jahren war ein Kompromiss, ein Überbleibsel eines großen Entwurfs. Was als Neuerung daherkam, war Trümmerstück eines Streits der politischen Parteien, die eine grundlegende Schulreform zerschlugen – die Einheitsschule.

Download: Artikel aus E&W April 2019 (PDF)

Grundpfeiler der Grundschularbeit: Erziehung und Bildung, Individualisierung und Gemeinschaft

Zu diesem Thema fand die diesjährige Tagung der Landesfachgruppe Grundschulen am 24. September in Hannover statt. Hauptreferentin Prof. Dr. Susanne Thurn, von 1990 bis 2013 Leiterin der Laborschule Bielefeld, stellte ihren Vortrag unter die Überschrift „Lernen in gewollter und genutzter Verschiedenheit – individuell und gemeinsam für die Zukunft“.

Download: Artikel aus E&W November 2018 (PDF)

Neue Kerncurricula für Grundschulen

Gelungene Weiterentwicklung – zunehmende Anforderungen an die Lehrkräfte

Mit Schuljahresbeginn sind die Neuauflagen der Kerncurricula für die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht in Kraft getreten. Die Autor*innen aus Kultusministerium, Wissenschaft und Praxis Schule verfolgten dabei offensichtlich in der Weiterentwicklung mehrere wesentliche Leitlinien: Zum einen die Komplexität des Faches neu zu beleuchten, Unzulänglichkeiten der Vorgängerausgaben zu korrigieren, viel mehr Praxisnähe einzupflegen und der veränderten Schulwirklichkeit in der Grundschule mitsamt ihren Problemlagen Rechnung zu tragen. Das ist insgesamt ziemlich gut gelungen.

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