Stellungnahme der GEW zum Gesetzentwurf „Gesetz zur Einführung der inklusiven Schule in Niedersachen“

Inklusion darf nicht an unzureichenden Ressourcen und falschen Konzepten scheitern

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft setzt sich seit langem dafür ein, dass jede Schülerin und jeder Schüler mit Beeinträchtigungen und Behinderungen das uneingeschränkte Recht wahrnehmen kann, die allgemeinen Schulen barrierefrei, gleichberechtigt und ohne Diskriminierung zu besuchen. Dies gilt für alle Schulstufen einschließlich der Sekundarstufe II und der Berufsbildung.

Stellungnahme (PDF)

Positionspapier GEW, VBE und Grundschulverband zu inklusiven Ganztagsgrundschulen in Niedersachsen

Die moderne Grundschule ist gekennzeichnet von demokratischen und inklusiven Strukturen. Sie öffnet sich pädagogisch der Verschiedenheit der Kinder, berücksichtigt in der Förderung die individuellen Lebenssituationen und schafft so die Voraussetzungen für den weiterführenden Schulbesuch.

Positionspapier (PDF)

Aktuelle Hinweise zum Ganztagsbetrieb

Der Beginn dieses Schulhalbjahres steht für alle Ganztagsschulen unter einem ungünstigen Vorzei-chen. Eltern und Schülerinnen und Schüler erwarten, dass die Ganztagsangebote weiter durchgeführt werden, und Sie als Schulleiterinnen und Schulleiter sehen sich mit dem Problem konfrontiert, dass die Honorarverträge für Arbeitsgemeinschaften im Rahmen des Ganztagsbetriebes grundsätzlich rechtswidrig sind, sodass die Staatsanwaltschaft wegen Sozialversicherungsbetrugs ermittelt.

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Koalition verharrt in IGS-feindlichen Positionen Mogelpackung Oberstufe – kein Zukunftsmodell

Konsens geht anders

„Die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen hilft nicht, die Aufgabe zu lösen, attraktive Schulstandorte im ländlichen Raum zu erhalten – auch wenn man ihr das Etikett „Oberschule“ anschraubt“, erklärte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Eberhard Brandt. „Wenn diese Schulform eingeführt wird, weicht die Realschulklientel von der örtlichen Schule auf das Kreisgymnasium oder eine IGS aus.“ Auch der Versuch, die kombi­nierte HS / RS durch ein glanzvolles Etikett aufzuwerten, werde von der Elternschaft schnell durchschaut.

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Zweigliedrigkeit

Antrag der Fachgruppendelegiertenkonferenz der FG Grund- und Hauptschulen am 16. und 17. November 2006 an den Landesvorstand, bzw. Geschäftsführenden Vorstand, an den Hauptvorstand (Ref. AS) und an die Bundesfachgruppe HS

Die Zweigliedrigkeit als tragbares Konzept für eine Schulreform wird abgelehnt. Die FG fordert den Landesvorstand auf, sich für die Auflösung des vertikal gegliederten Schulsystems bis einschließlich der 10. Klasse einzusetzen.

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Ablehnung des Projektes „ Senkung der Drop out Quote“

Antrag der Fachgruppendelegiertenkonferenz der FG Grund- und Hauptschulen am 16. und 17. November 2006 an den Landesvorstand, bzw. Geschäftsführenden Vorstand

Die Fachgruppe Grund- und Hauptschulen der GEW Niedersachsen begrüßt ausdrücklich jede Entlastung bei den schwierigen Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen in den Hauptschulen als ersten Schritt in die richtige Richtung.

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"Stammtischparolen helfen nicht"

Gewalt an Schulen - Michael Strohschein im Interview

Auf den Hilferuf der Berliner Rütli-Hauptschule folgten in Windeseile Ideen aus der Politik: "Schnupperknast" für kriminelle Schüler, Umverteilung von Problemkindern, keine Einschulung ohne Deutschkenntnisse lauteten nur einige der Empfehlungen. Doch wie wird in der Praxis darüber gedacht? tagesschau.de bat die Vorschläge in einem Interview zu bewerten.

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Ende des gemeinsamen Lehramtes

Mit einem gemeinsamen Entschließungsantrag („Praxisnahe und schulformbezogene Lehramtsausbildung“) wollen die Landtagsfraktionen von CDU und FDP die Landesregierung u.a. auf eine Abschaffung des erst vor einigen Jahren geschaffenen Lehramtes an Grund-, Haupt- und Realschulen festlegen.

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